und der Toscana ist das Elsaß !
Hier ein wunderschönes Gericht das ihr auch wieder
ohne Stress machen könnt, vieles bereitest
du einen Tag vorher zu..........

BÄCKEROFEN "Baeckeofe"
Dieses herzhafte Fleischgericht erhielt seinen Namen,
weil die Elsässerinnen früher das Fleisch
am Sonntagabend vorbereiteten, das Gericht
am Montagmorgen fertig machten und zum Bäcker trugen,
der es dann in seinem Ofen für sie garte.
So konnten sich die Hausfrauen dann in aller Ruhe
ihrer Arbeit widmen, die an diesem Wochentag
meißt aus der großen Wäsche bestand,
und ihren Lieben trotzdem ein gutes Essen servieren.
Zutaten:
400 gr. Schweineschulter ohne Knochen
400 gr. Lamm oder Hammelschulter ohne Knochen
400 gr. Rinderbug
500 gr. Kartoffeln
200 gr. Zwiebeln
3 Knobizehen
1/4 L herber Weißwein
Schmalz vom Schwein
Petersilie, Thymian
Salz und Pfeffer
Am Vorabend schneidet man das Fleisch
in gleichmäßige würfelförmige Stücke.
Dann schält man die Zwiebeln
und schneidet sie in feine Ringe.
Den Knobi zerdrückt man mit ein wenig Salz,
die Petersilie und den Thymian (wenn er frisch ist)
hackt oder wiegt man grob (Wiegemesser).
Nun gießt man den Wein in eine Schüssel,
gibt etwas Salz und Pfeffer dazu
und gibt die Kräuter und die Zwiebeln hinein.
In dieser Marinade läßt man das Fleisch
24 Std. lang ziehen. Am folgenden Tag gießt man
die Marinade ab, so das nur noch Zwiebeln
und Fleisch bleiben, und stellt sie beiseite.
Nun schält man die Kartoffeln
und schneidet sie in nicht allzu dünne Scheiben.
Dann streicht man eine feuerfeste Form
(am besten aus Ton) mit dem Schmalz aus
und bedeckt den Boden mit mit der Hälfte
der Kartoffeln. Darauf kommt nun Fleisch
und die Zwiebeln, obenauf die übrigen Kartoffeln.
Nun übergießt man das Ganze mit der Marinade
und bäckt es bei mittlerer Hitze
im vorgeheizten Rohr ca. 2 1/2 Std.gar.
Die Elsässer essen zu diesem deftigen Fleisch-
Eintopf in der Regel einen grünen Salat
und trinken dazu einen trockenen Riesling
aus der Region oder auch mal ein kaltes Bier....
aber ich mag dat französische Bier net,
lieber dann ein Rotzäpfle aus dem Schwarzwald *fg*
Mal was wissenswertes aus dem Elsaß:

Riquewihr (deutsch Reichenweier)
ist eine Stadt in der Region Elsass
im Département Haut-Rhin
mit rund 1.200 (1999) Einwohnern.
Die Kommune liegt im Arrondissement Ribeauvillé
und dort im Kanton Kaysersberg.
Riquewihr gehört auf Grund eines unversehrt
erhaltenen Stadtbilds aus dem 16. Jahrhundert
zu den schönsten Dörfern Frankreichs.

Geschichte:
Im 6. Jahrhundert gründete ein Franke namens Richo
ein Landgut namens Richovilla,
aus dem sich der Ort entwickelte.
1320 erhielt Riquewihr, damals im Besitz
der Grafen von Horburg, die Stadtrechte.
1324 wurde die Stadt an das Haus Württemberg verkauft.
Von diesem Zeitpunkt an gehörte sie zu Württemberg.
1793 wurde die Stadt französisch.
Die Bevölkerung ist mehrheitlich lutherisch.

Wirtschaft:
Riquewihr ist einer der bedeutendsten elsässischen Weinbauorte.
Daneben ist der Ort stark auf den Tourismus,
insbesondere den Tagestourismus, ausgerichtet.
Sehenswürdigkeiten:
Riquewihr ist bedeutend wegen seiner einmaligen Altstadt,
die mitsamt den Befestigungsanlagen
nahezu komplett erhalten ist. Etwa 2 km
nordwestlich der Stadt liegt im Wald
die Burgruine Reichenstein (13. Jahrhundert),
deren fünfeckiger Bergfried akut einsturzgefährdet ist.

Museen:
Musée Hansi für das Werk
des Grafikers Jean-Jacques Waltz
"Musée de la Poste" - Postmuseum
im ehemaligen Württembergischen Schloss
"Musée de la Tour de Voleurs"
(Gefängnis mit Folterkammer)
im ehemaligen Judenviertel
LG
Wolle





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